Das deutsche Parlament hat am 25.2.2016 Verschärfungen der deutschen Asylgesetze beschlossen.

Der Familiennachzug für Flüchtlinge, die nur eingeschränkten, sogenannten subsidiären Schutz
genießen, weil sie nicht unter die Genfer Flüchtlingskonvention fallen, wird für zwei Jahre ausgesetzt.
Ein Familiennachzug kommt dann nur noch in Härtefällen in Betracht.
Es wird spezielle Aufnahmeeinrichtungen geben für Flüchtlinge mit geringer Bleibeperspektive,zum Beispiel
für Menschen aus sicheren Herkunftsländern.  Flüchtlinge mit geringer Bleibeperspektive sollen ein Schnellverfahren durchlaufen.
Zudem hat das deutsche Parlament beschlossen, dass straffällig gewordene Asylbewerber schneller ausgewiesen werden können.
Deutschland engagiert sich umfassend, um Fluchtursachen in Herkunfts- und Transitstaaten zu bekämpfen.  Es geht darum, dass die Menschen vor Ort eine bessere Perspektive erhalten.
Vorsicht: Schlepper sind keine vertrauenswürdige Quelle für Informationen über die Verhältnisse in Europa. Schlepper sind Kriminelle.
Wer sich ihnen anvertraut, setzt sein Leben aufs Spiel – dafür gibt es jeden Tag neue, traurige Beispiele.

(© AA)

Verschärftes Asylrecht in Deutschland

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