Erfolgreiche serbisch-deutsche Regierungsverhandlungen 2017 – insgesamt 39,5 Mio. Euro Zusagen

Bild vergrößern 39,5 Mio. Euro Unterstützung sagt die deutsche Bundesregierung Serbien im Jahr 2017 zu. Dies vereinbarten beide Staaten bei den Regierungsverhandlungen zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit am 18. September 2017. Ziel der Kooperation ist die EU-Annäherung Serbiens. Themenfelder für gemeinsame Projekte bleiben die drei Bereiche nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Umwelt und Good Governance.

Das Abschlussdokument unterzeichneten gemeinsam Dušan Vujović, serbischer Finanzminister, Jadranka Joksimović, serbische Europaministerin, Botschafter Axel Dittmann und der Leiter der deutschen Delegation, Dirk Schattschneider, zuständiger Referatsleiter im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, am 19. September 2017 im Regierungsgebäude in Belgrad.

„Deutschland ist ein wichtiger Partner für Serbien auf dem Weg zur EU-Integration“, erklärte Europaministerin Joksimović. „Wir bedanken uns für die sehr konkrete Unterstützung, die Deutschland leistet, zum Beispiel bei der Renovierung von Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden oder bei der Rehabilitierung von Abwassersystemen. Ich wünsche mir, dass in Zukunft die enge Kooperation mit Deutschland auch öffentlich noch stärker wahrgenommen wird.“

„Die Zusammenarbeit in den drei Feldern trägt bei zum strategischen Ziel für Serbien, dem EU-Beitritt. Deutschland unterstützt Serbien als fairer und verlässlicher Partner dabei auch weiterhin“, erklärte Botschafter Dittmann zu diesem Anlass.

Zwei wichtige Beispiele aus der Vereinbarung nannte Delegationsleiter Schattschneider: „Insgesamt 6,9 Mio. Euro sollen von deutscher Seite für eine Start-up-Initiative fließen, die der frühere Premierminister und heutige Präsident Vucić ins Leben gerufen hatte. Kleinere Gemeinden, die während der Flüchtlingskrise unter Stress standen, erhalten 6,5 Mio. Euro für den Aufbau von sozialer Infrastruktur, also für Zentren zur Kinderbetreuung, Parks oder auch Gesundheitszentren.“