Anerkennungsleistung für ehemalige zivile deutsche Zwangsarbeiter: Antragsfrist endet am 31.12.2017

Achtung (© colourbox) Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages billigte  

am 6. Juli 2016 die Richtlinie über eine Anerkennungsleistung für ehemalige deutsche Zwangsarbeiter (sog. ADZ-Anerkennungsrichtlinie).

Die ADZ-Anerkennungsrichtlinie trat am 1. August 2016 in Kraft. Die Richtlinie wird durch das Bundesverwaltungsamt durchgeführt.

Noch bis zum 31.12.2017 können ehemalige deutsche Zwangsarbeiter eine einmalige Anerkennungsleistung in Höhe von 2500 Euro beantragen, wenn sie nachweisen oder glaubhaft machen können, dass sie als Zivilpersonen zu einer kriegs- bzw. kriegsfolgenbedingten Zwangsarbeit durch eine ausländische Macht herangezogen wurden. Die näheren Voraussetzungen regelt die sog. ADZ-Anerkennungsrichtlinie. Der Antrag ist bis spätestens 31.12.2017 an das Bundesverwaltungsamt, Alter Uentroper Weg 2, 59071 Hamm, zu leiten. Nähere Informationen zu den gesetzlichen Voraussetzungen und zum Verfahren finden Sie unter www.bva.bund.de/zwangsarbeiter , auch in russischer, polnischer, rumänischer und ungarischer Sprache. Auskünfte erteilt das Bundesverwaltungsamt auch unter +49 (0)22899358-9800.