Projektbeispiele aus der Entwicklungszusammenarbeit

Schon seit 17 Jahren ist die Deutsche Entwicklungszusammenarbeit in Serbien aktiv. Ziel der deutschen Unterstützung für Serbien war von Anfang an, zu einer Annäherung an die Europäische Union, zur Stärkung der Leistungsfähigkeit der Wirtschaft und damit zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung beizutragen.

In den untenstehenden Links können Sie sich mit konkreten Projektbeispielen der Entwicklungszusammenarbeit bekannt machen.

Man kann nicht nur aussäen und zum lieben Gott beten, sondern muss sich auch absichern!

Stevan Grujić, Ackerbauer aus dem Dorf Nadalj in der Wojwodina, kämpft mit Erfolg gegen die Widrigkeiten des Ackerbaus – dabei nutzt er auch einen „Agroprotekt Kredit“. Dieser Kredit schließt eine Ernteabsicherung ein. Entwickelt worden ist er im Rahmen der Deutsch-Serbischen Entwicklungszusammenarbeit durch die „Banca Intesa“, den Versicherungsträger „Generali Versicherung Serbien“ und die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Auftrag der deutschen Bundesregierung.

Motivation + gute Ausbildung = Arbeitsplatz!

Einen wirklich guten Handwerker zu finden, ist schwierig - selbst wenn es nur um die kleinen Reparaturen im Haushalt geht. Dahinter verbirgt sich ein Problem größerer Tragweite. Denn von einer praxisorientierten Schulung und Ausbildung im Bereich gewerblich-technischer Berufe hängen sowohl die Chance der jungen Menschen auf einen Arbeitsplatz ab, als auch nachhaltiges Wirtschaftswachstum.

Eine Geschichte über Ausnahmen, die zur Regel werden sollen

Die Lebenssituation vieler Roma in Serbien führt oft dazu, dass sie nur die gesetzlich vorgeschriebene Grundschule absolvieren. Wenige finden hinterher einen Arbeitsplatz. Dennoch gibt es gute Beispiele, dass mit ein wenig Unterstützung dieser Trend durchbrochen werden kann.

Schwarmfinanzierung im Netz – eine neue Chance für Unternehmer

Crowdfunding bedeutet, über spezielle Internetplattformen von einer Vielzahl von Unterstützern kleinere Geldbeträge für mannigfaltige Projekte einzuwerben. Es bietet eine völlig neue Chance für die Entwicklung und Umsetzung von Geschäftsideen und gemeinnützigen Initiativen. Das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit unterstützt im Rahmen der Deutsch-Serbischen Initiative für nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung diese weltweit immer beliebtere Form der Finanzierung.

Ein Finanzbeamter wie er im Buche steht

Die serbische Steuerbehörde unternimmt eine Reihe von Maßnahmen, um das Bild in der Öffentlichkeit vom Finanzbeamten als „bad cop“ zu verändern. „Wir sind Partner und Steuern zu bezahlen ist ein gemeinsames Anliegen“, – so der Grundgedanke der neuen Strategie dieser Behörde.

Zoran Nikolić

Region und Gemeinden vereint im Kampf für Verbraucherschutzrechte

In Sachen Verbraucherschutz haben Serbien, Mazedonien und Montenegro mehr oder weniger mit den gleichen Problemen zu kämpfen. Neben institutionellen Hürden stellt das geringe Bewusstsein der Verbraucher über ihre Rechte eine Herausforderung dar.

Informationen per Mausklick – hilfreich auch in der Landwirtschaft

Für die effektive Nutzung staatlicher Agrarflächen in den serbischen Gemeinden bedeutet die Einführung eines webbasierten geographischen IT-Systems dasselbe, wie einst der Wechsel vom Waschbottich zur Waschmaschine.

Aleksandar Jovanović in seiner Wohnung mit Impulszähler

Geringere Kosten, weniger Umweltverschmutzung, mehr Spaß für Kinder und Spaziergänger!

Dank der Modernisierung des Fernheizsystems, der Einführung des neuen verbrauchsabhängigen Abrechnungssystems und der Umstellung auf Biomasse in vier dezentralen Heizungsanlagen in Schulen wurde die Luftverschmutzung in Pirot um 55 Prozent gesenkt. Zudem hat der Schulhof der Grundschule „Vuk Karadžić“ einen neuen Sportplatz bekommen.

Job und besseres Leben – Recycling sei dank

Es gibt wenige Menschen, die sich gerne neben einem Müllcontainer oder einer Mülltonne fotografieren lassen. Slobodan Lapčević und Ljubica Todorović posieren gern in diesem Umfeld. Und das aus gutem Grund.

Bioenergie 3 in 1 – Heizung, Sparen und Gesundheit!

Was haben Wäscheleinen voll weißer Wäsche und der Einsatz von erneuerbaren Energien miteinander zu tun? Die Bürger von Priboj können diese Frage beantworten –besonders diejenigen,  die in der Nähe des Fernheizwerks leben, das durch den Einbau von drei mit Biomasse bzw. Pellets betriebenen Kesseln modernisiert wurde. Sie konnten sich selbst davon überzeugen.

Projektbeispiele aus der EZ